Vergesst die Smartwatch! (Oder so.)

Es freut mich immer, wenn Start-Up-Unternehmen Ideen haben. Noch mehr freut es mich, wenn es sich dabei um gute Ideen handelt.

Einigermassen gespannt habe ich also eine Postwurfsendung der Firma Burrband geöffnet – schliesslich steht in ihrem Logo «The Smart Wrist». Nümme nüt.

Nach dem Auspacken musste ich feststellen, dass das Burrband vieles ist. Zum Beispiel grau. Oder gross. Und mit einem überdimensionierten Klettklebeband versehen.

Aber eines ist es ganz sicher nicht: Smart.

Im Gegenteil. Das Konzept (und die einzige Funktion) des Burrbands ist es, sein Smartphone daran festzukletten, damit man es, äh, ja, am Handgelenk tragen kann.

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Der Beweis: Das Burrband gibts tatsächlich.

Die Begründungen, warum jeder Mensch dieses «Smart Wrist» doch braucht, stehen in der mit verschickten Pressemitteilung. Sie sind grossartigstmöglich (und leider alle ernstgemeint):

  • Es braucht keine Smartwatches mehr!
  • Es braucht keine Hosentaschen mehr!
  • Die Hand, die vorher das Smartphone hielt, ist jetzt frei!
  • Eine Hülle wird überflüssig, weil das Gerät meistens (sic!) am Arm sitzt!
  • Das Smartphone kann wie ein Schmuckstück an Arm getragen werden!

Krass. Echt jetzt. Ein 18-fränkiges Schweissband (plus 5 Franken Versandkosten) macht alle Smartwatches überflüssig, weil man sich sein Smartphone ans Handgelenk schnallt. Und alle so:

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