«Es ist möglich, dass sich die E-ID nach hinten verschiebt»

Im Partizipations-Meeting vom 4. Juni 2026 hat E-ID-Kommunikationschef Rolf Rauschenbach eine mögliche Verspätung der E-ID angekündigt. Mein Riecher – ich wettete am 22. Mai 2026 gegen den bis dato kommunizierten Termin vom 1. Dezember – scheint sich als richtig zu erweisen.

Die bundesinterne Testphase, die von Juli 2026 bis zur Inbetriebnahme der E-ID geplant war, werde verschoben, weil die nötigen Arbeiten noch nicht abgeschlossen seien. Nachzuhören ist das in diesem öffentlichen Video, aus dem obiger Screenshot stammt.

Darin kündigt Rauschenbach an, dass die bundesinternen Tests verschoben würden. Die Arbeiten an der E-ID gingen weiter, im Vordergrund stünden die am 25. Februar 2026 angekündigten Massnahmen für eine weitere Stärkung des Datenschutzes sowie der Vertrauenswürdigkeit der Nutzung der E-ID und der zugehörigen Infrastruktur.

Durch diese Verzögerung bei den internen Tests könne sich die Einführung der E-ID nach hinten verschieben, sagte Rauschenbach. Mehr dazu war nicht zu hören. Öffentlich gab es keine Fragen zu einem neuen Termin.

«Better safe, than sorry» ist sicher die richtige Strategie. Eine breiter verfügbare Kommunikation, insbesondere mit Medienschaffenden, zur E-ID, den geplanten Terminen und möglichen Verzögerungen wäre jedoch der Glaubwürdigkeit des Projekts nicht abträglich. Im Gegenteil.

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